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Hier erfahren Sie etwas über

Flugwetterdienste

Flugwetterdienste sind nationale Behörden oder Unternehmen verschiedener Staaten, die mit der Bereitstellung der für den Flugbetrieb wichtigen meteorologischen Informationen beauftragt sind. Entsprechende Niederlassungen gibt es auf den meisten internationalen Verkehrsflughäfen.

Aufgabe der Flugwetterdienste ist es,

  • zur Sicherheit, Regelmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des internationalen Flugverkehrs, aber auch der Allgemeinen Luftfahrt beizutragen,
  • einen den Erfordernissen der Luftfahrt angepaßten Wetterbeobachtungs- und Meldedienst durchzuführen,
  • das Luftfahrtpersonal schriftlich und mündlich zu beraten sowie mit flugmeteorologischen Informationen durch die Ausgabe von Flugwetterwarnungen, schriftlichen Wettermeldungen und Prognosen zu versorgen,
  • der Flugsicherung die Wetterdaten, die diese zur Sicherung des Luftverkehrs sowie zur Information des Luftfahrtpersonals im Fluge benötigt, zur Verfügung zu stellen,
  • eine kontinuierliche Flugwetterüberwachung durchzuführen sowie
  • flugmeteorologische Fragestellungen wissenschaftlich zu bearbeiten und flugklimatologische Daten bereitzustellen. 

Fast alle Staaten unterhalten deratige Wetterdienste. Ihre Koordination erfolgt durch die World-Meteorological-Organisation WMO, einer Unterorganisation der UNO, mit Sitz in Genf. Für den Flugwetterdienst betreffende Fragen ist die ICAO in Montreal (Kanada) zuständig. Form, Inhalt und Art der Flugwetterberatungen sind zusammen mit dem System der Verbreitung und Ausgabe der Wetterdaten und -karten auf weltweiter Grundlage im Annex 3 der für alle ICAO-Mitgliedstaaten verbindlichen ICAO-Konvention geregelt und werden durch regionale und nationale Bestimmungen ergänzt.  

In Europa sind z.B. zuständig:

  • Deutschland der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Luftfahrtberatungszentralen (LBZ) in Hamburg, Berlin, Essen, Frankfurt und München zuständig,
  • Österreich die Austro Control auf dem Flughafen Wien-Schwechat
  • Schweiz die MeteoSchweiz (SMA) am Flughafen Zürich-Kloten.

Die Flugwetterdienste sind auch für die Erstellung und Verbreitung von Wetterwarnungen in Form von SIGMET-, GAMET und AIRMET-Meldungen zuständig.

Neben diesen Zentralen gibt es meist weitere Flugwetterberatungsstellen, z. B. in Österreich an den Flughäfen von Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt. In Deutschland gibt es Flugwetterwarten an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen, an denen auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) eine Niederlassung unterhält. Für diese Orte können lokal meist bessere Wettervorhersagen erstellt werden als dies zentral möglich wäre. Aber auch sie werden erstellt mit Hilfe der zentralen Datenbanken, der europaweiten Prognosen sowie aus Satellitenbildern. Daneben finden jedoch lokale Wetterbeobachtungen und die zugehörige lokale Erfahrung besondere Berücksichtigung. Deshalb sind diese lokalen Prognosen flexibler und auch präziser, wie das z.B. für den Sichtflug in den Alpen erforderlich ist (ALPFOR).

In Deutschland ist nur der DWD für den Flugwetterdienst zertifiziert. Deswegen darf in Deutschland nur der DWD Flugwetterdienste erbringen. Die Aufgaben, die der Flugwetterdienst beinhaltet, sind in § 27e LuftVG festgehalten.

DWD - Deutscher Wetterdienst


 

AustroControl


 

Met Office (GB)


 

National Oceanic and Atmospheric Administration (USA)

 

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